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Pflege & Betreuung

Pflegeheim Kosten Österreich: Eigenanteil und Regress

Stand: Oktober 2026 Mit 3 Quellen

Kurz gesagt

Was ein Pflegeheimplatz in Österreich kostet, regelt jedes Bundesland selbst; eine bundesweite Zahl gibt es nicht. Als Beispiel nennt die Stadt Feldkirch für 2026 Tagsätze von 188,06 bis 273,24 Euro. Bewohner zahlen aus Pension und Pflegegeld, der Rest kommt vom Land. Auf Vermögen von Angehörigen wird seit 2018 nicht mehr zugegriffen. Stand: Oktober 2026.

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Was ein Platz kostet

Die Länder setzen die Tagsätze fest, oft getrennt nach Pflegestufe oder Pflegeaufwand. Eine bundesweite Zahl gibt es nicht. Amtlich belegen können wir nur die Richtsätze 2026 der Stadt Feldkirch: 188,06 Euro am Tag in Stufe 0 bis 3, 245,99 Euro in Stufe 4 und 5, 263,03 Euro in Stufe 6 und 7 und 273,24 Euro für den Schwerpunkt Pflege. Das sind Tarife einer Stadt, kein Landesdurchschnitt. Alte Werte aus 2015 sind überholt und stehen hier deshalb nicht.

Wer vergleichen will, fragt bei Landesbehörde und Heim nach dem Tagsatz für die eigene Stufe und lässt sich aufschlüsseln, was im Tagsatz steckt.

Wer zahlt

Bewohner zahlen aus Pension und Pflegegeld, das Land trägt den Rest, wenn das Einkommen nicht reicht. Nach Presseberichten wird ein großer Teil der Pension eingesetzt, 20 Prozent bleiben zusammen mit den Sonderzahlungen und einem Taschengeld vom Pflegegeld. Das ist nicht amtlich belegt; die Regeln sind Ländersache.

Angehörigenregress

Seit dem 1. Jänner 2018 ist der Angehörigenregress abgeschafft. Auf das Vermögen von Bewohnern in stationärer Pflege, ihren Angehörigen und Erben wird nicht mehr zugegriffen. Wie Ehepartner im Einzelfall behandelt werden, regeln einzelne Länder unterschiedlich; fragen Sie bei der Landesbehörde nach.

Alternativen zum Heim

Viele wollen zu Hause bleiben. Dafür gibt es drei Wege. Der erste ist der Umbau mit Treppenlift und barrierefreiem Bad, der in den meisten Ländern gefördert wird (siehe Treppenlift Förderung Österreich). Der zweite sind mobile Dienste. Der dritte ist die 24-Stunden-Betreuung, die der Bund ab Pflegegeld Stufe 3 fördert. Das Einkommen der betreuten Person darf höchstens 2.500 Euro netto im Monat betragen (plus 400 Euro je Angehörigen, 600 Euro bei Behinderung; Pflegegeld und Sonderzahlungen zählen nicht mit). Gefördert werden bei selbstständigen Betreuungskräften 400 Euro im Monat je Person, höchstens 800 Euro bei zwei Personen, bei angestellten 800 Euro je Person, höchstens 1.600 Euro. Der Antrag läuft über das Sozialministeriumservice; Voraussetzung ist der Hausbesuch einer Pflegefachkraft.

Kosten für betreutes Wohnen können wir nicht belegen und nennen sie daher nicht.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Pflegeheim in Österreich pro Tag?

Das hängt vom Land, vom Heim und von der Pflegestufe ab. Belegt haben wir 2026 nur die Richtsätze der Stadt Feldkirch in Vorarlberg: 188,06 Euro pro Tag (Stufe 0 bis 3), 245,99 Euro (Stufe 4 und 5), 263,03 Euro (Stufe 6 und 7) und 273,24 Euro (Schwerpunkt Pflege). Für andere Länder gibt es keine aktuelle Amtsquelle, die wir nennen könnten.

Müssen Kinder für das Pflegeheim der Eltern zahlen?

Nein. Der Angehörigenregress ist seit 1. Jänner 2018 abgeschafft; es wird nicht mehr auf das Vermögen von Bewohnern, Angehörigen und Erben zugegriffen. Die Rechtsgrundlage ist laut Pressedarstellungen § 330a ASVG und die Landesgesetze; wir haben sie nicht selbst geprüft. Fragen Sie bei Ihrer Landesbehörde nach, wie Ehepartner behandelt werden.

Wie viel bleibt von der Pension?

Nach Presseberichten bleiben 20 Prozent der Pension plus Sonderzahlungen und ein Taschengeld vom Pflegegeld; ein amtlicher Betrag liegt uns nicht vor. Die Regeln sind Ländersache.

Gibt es eine Förderung für die 24-Stunden-Betreuung?

Ja, ab Pflegegeld Stufe 3. Das Einkommen der betreuten Person darf höchstens 2.500 Euro netto im Monat betragen (Pflegegeld und Sonderzahlungen zählen nicht mit, dazu 400 Euro je Angehörigen und 600 Euro bei Behinderung). Die Förderung beträgt bei selbstständigen Betreuungskräften 400 Euro im Monat, bei angestellten 800 Euro.

Was ist die Alternative zum Pflegeheim?

Pflege zu Hause mit Umbau, etwa Treppenlift und barrierefreiem Bad, mobilen Diensten oder 24-Stunden-Betreuung. Welche Förderung Ihr Bundesland für den Umbau zahlt, steht im Artikel zur Treppenlift-Förderung.

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Quellen und Prüfung

Zuletzt geprüft: Oktober 2026. Verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle.