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Alltag & Hilfsmittel

Hausnotruf in Österreich: Kosten, Anbieter, Förderung

Stand: Oktober 2026 Mit 6 Quellen

Kurz gesagt

Beim Roten Kreuz kostet ein Hausnotruf im Monat 39 Euro in Wien, 34,90 bis 42,90 Euro in der Steiermark und 39,80 Euro im Burgenland. Die Caritas St. Pölten verlangt 30 Euro Grundmiete. Niederösterreich übernimmt für Menschen mit Mindestpension und Pflegegeld 25 Euro im Monat. Stand: Oktober 2026.

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Die Monatsgebühr liegt beim Roten Kreuz bei 39 Euro in Wien, zwischen 34,90 und 42,90 Euro in der Steiermark und bei 39,80 Euro im Burgenland. Die Caritas St. Pölten nimmt 30 Euro Grundmiete. In Niederösterreich übernimmt das Land für Menschen mit Mindestpension und Pflegegeld 25 Euro im Monat. Stand: Oktober 2026, die Preisseiten der Roten Kreuze tragen kein Datum.

So funktioniert ein Hausnotruf

Sie tragen einen Sender am Handgelenk oder um den Hals. Ein Druck auf die Taste ruft die Notrufzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist. Über ein Gerät mit Freisprecheinrichtung spricht die Zentrale mit Ihnen und verständigt je nach Lage Kontaktpersonen oder Hilfe. So beschreibt es die Caritas in ihrem Folder.

Das Gerät hängt entweder am Festnetz, an einer SIM-Karte oder am Internet. Welche Variante möglich ist, hängt vom Anbieter und von Ihrer Wohnung ab.

Was ein Hausnotruf kostet

Anbieter und GerätMonatEinmalig
Rotes Kreuz Wien, GSM-Gerät39 EuroInstallation kostenlos
Rotes Kreuz Steiermark, GSM-Gerät34,90 Euro31,50 Euro Anschluss
Rotes Kreuz Steiermark, Notrufuhr oder mobil42,90 Euro31,50 Euro Anschluss
Rotes Kreuz Burgenland39,80 Euro39,90 Euro Installation
Caritas St. Pölten, Grundmiete30 Euro75 Euro Kaution

Beim Roten Kreuz Wien sind laut FAQ alle Kosten von Rufhilfe-Einsätzen mit der Monatsgebühr abgedeckt. Einen ÖNORM-Schlüsselsafe verkauft es dort für 110 Euro einmalig.

Die Caritas St. Pölten rechnet zusätzlich 8 Euro SIM-Pauschale, 10 Euro Aufzahlung im Monat für das mobile Gerät und 5 Euro im Monat für Zusatzangebote. Die Erinnerungsfunktion kostet 2 Euro im Monat (Stand Jänner 2026).

Im Burgenland nennt der Folder 2026 zwei ermäßigte Stufen, „Gönner:in“ mit 29,90 Euro und „Förder:in“ mit 19,90 Euro im Monat. Wer sie bekommt, steht nicht im Folder. Fragen Sie das Rote Kreuz Burgenland.

Wer ihn anbietet

Das Portal oesterreich.gv.at führt als Anbieter private Firmen und Hilfsorganisationen auf, darunter den Arbeiter-Samariter-Bund, regionale Stellen von Hilfswerk und Volkshilfe sowie das Rote Kreuz. Preise nennt die Seite nicht. Sie rät, sich bei mehreren Stellen zu Möglichkeiten, Handhabung und Kosten zu erkundigen (Stand: 23. Jänner 2026). Preislisten von Samariterbund, Volkshilfe und Hilfswerk konnten wir nicht abrufen und führen sie daher nicht auf.

Förderung durch die Länder

In Niederösterreich übernimmt das Land laut Caritas-Folder (Stand Jänner 2026) für Personen mit Mindestpension und Pflegegeldbezug eine monatliche Förderung von 25 Euro. Bei einer Grundmiete von 30 Euro bleiben dann 5 Euro Eigenanteil, ohne Zusatzleistungen. Diese Zahl stammt nur aus dem Caritas-Folder und ist nicht von der Landesseite bestätigt, die bei unserer Prüfung nicht erreichbar war. Fragen Sie vor der Bestellung bei der Landesregierung oder dem Anbieter nach.

In Oberösterreich nennt das Land die Rufhilfe von Rotem Kreuz, Samariterbund und Diakoniewerk und verweist für die Kosten an die Anbieter. Für andere Bundesländer haben wir keine belegte Förderung gefunden.

Hausnotruf und Zuhause bleiben

Wer allein wohnt, regelt oft mehrere Dinge zugleich. Neben dem Notruf stehen die Stiege (Treppenlift Kosten, Förderung) und das Bad (Badumbau Kosten) an. Braucht jemand zusätzlich Betreuung im Haus, finden Sie die Zahlen unter 24-Stunden-Betreuung Kosten. Wer Pflegegeld bezieht, findet die Stufen im Pflegegeld-Ratgeber.

Gilt in Österreich nicht: deutsche Pflegekasse

In Deutschland zahlt die Pflegekasse bei Pflegegrad einen Zuschuss zum Hausnotruf. Dieser Zuschuss gilt in Österreich nicht.

Das fragen Sie vor dem Vertrag

  • Wie hoch ist die Monatsgebühr mit allen Pauschalen für SIM, mobiles Gerät und Zusatzfunktionen?
  • Gibt es eine Anschlussgebühr oder Kaution, und wann bekommen Sie die Kaution zurück?
  • Sind Kosten für einen Einsatz in der Monatsgebühr enthalten?
  • Funktioniert das Gerät in Ihrer Wohnung mit Festnetz, Mobilfunk oder Internet?
  • Wie lang ist die Vertragsdauer und welche Kündigungsfrist gilt? Dazu haben wir keine Angaben gefunden.

Stand: Oktober 2026 (Anbieterseiten und Folder 2026, Caritas Stand Jänner 2026), geprüft Oktober 2026, ohne Gewähr.

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Häufige Fragen

Zahlt das Pflegegeld den Hausnotruf?

Eine allgemeine Kostenübernahme durch das Pflegegeld haben wir nicht gefunden. In Niederösterreich übernimmt das Land laut Caritas-Folder (Jänner 2026) 25 Euro im Monat, wenn Mindestpension und Pflegegeld vorliegen.

Gilt der deutsche Zuschuss der Pflegekasse in Österreich?

Nein. Die deutsche Pflegekasse und ihre Zuschüsse gelten nur in Deutschland.

Was kostet die Installation?

Das Rote Kreuz Wien nennt Installation und Einschulung als kostenlos, in der Steiermark sind es 31,50 Euro Anschlussgebühr, im Burgenland 39,90 Euro. Die Caritas St. Pölten verlangt keine Installationsgebühr, aber 75 Euro Kaution.

Brauche ich einen Festnetzanschluss?

Nicht immer. Das Rote Kreuz Wien arbeitet mit einem GSM-Gerät, das ein Mobilfunksignal in der Wohnung braucht. Die Caritas St. Pölten nennt je nach Gerät Festnetz, SIM-Karte oder Internetanschluss.

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Quellen und Prüfung

Zuletzt geprüft: Oktober 2026. Verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle.